Wie bitte, was? Genau. Ein Overheadprojektor. Schäbig, grau und alt. Mit einer Folie auf Rollen, die man hin und her Kurbeln kann. Und bunten Folienstiften. Der Albtraum ganzer Schüler- und Studentengenerationen.
Als Sequenzer, beziehungsweise als Controller. Wie das Funktioniert? Die Folie ist die Timeline, die mit den Kurbeln vor und zurück gespult werden kann. Mit den Stiften malt man die Melodien, jede Farbe ein Instrument oder eine Oktave. Als Hilfe liegt unter der Folie fest ein Raster, mit dem man Tonhöhen und Abstände bestimmen kann. Die Oberkante des Projektors ist die Abspielposition, wird die Folie also nach oben bewegt werden die gemalten Sequenzen abgespielt.
Klar, der eigentliche Controller ist eine Kamera mit Computer und zughöriger Software. Und ja, natürlich erinnert das von der Idee her an die D-Touch Papier-Drummachine. Ich mag daran besonders die Idee, das man damit Live und in Echtzeit Melodien und Pattern malen kann. Vielleich greift ja mal irgend ein Hardware Hersteller die Idee auf, und überträgt es auf ein Touchscreen. Beim nächsten Korg Kaoss-Pad könnte man das doch mal versuchen?
Color a Sound from blair neal on Vimeo.
Via: PSFK

