Spätestens seit den letzten Platten von den Editors und Bloc-Party ist klar, dass auch Gitarren-Bands auf Synthie-Wände und Electro-Sounds stehen. Und dass elektronische Acts live lieber rocken als sich hinter Controller- und Computer-Wänden zu verstecken, is auch nichts neues. Erst recht nicht, dass Umhänge-Keyboards a la Modern Talking ein eher fragwürdiges Accessoire sind.
Fridgebuzzz Electronics aus New York haben da mit dem MK I Controller eine ultimative, äußerst coole Lösung gefunden: Einen voll programmierbaren Midi-Controller in Gitarrenform, der ein wenig wie eine Mischung aus einem Guitar-Hero-Controller und der Rickenbacker-Lightshow-Gitarre aus den 70ern aussieht – und für den nichtmal Keyboard-Kenntnisse nötig sind.
Auf dem Hals sind 32 LED-Knöpfe in zwei Reihen angebracht, auf der Korpus sind sechs längliche, parallel verlaufende, berührungsempfindliche Kupfer-Kontakt-Switches – wie sechs Gitarrenseiten
Der Prototyp des per Arduino programmierbaren Controllers hat ein Mapping, das auf jeden der Taster einen Akkord legt: Eine Reihe den Quintenzirkel in Dur, die andere die jeweilige parallele Moll-Tonart. Das ist allerdings nur ein Beispiel für ein mögliches Set-Up. In der Version Mk II, die ab Mai erhältlich sein soll, soll eine Editor Software mit GUI enthalten sein, die individuelle Controller-Mappings erlaubt – so daß man keine Arduino-Kenntnisse mehr dafür braucht.
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